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Über mich

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Über mich:

Ich bin selbstständiger Referent für Demokratie-Bildung (Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit), Mediator und 1. Vorsitzender der Aktion Freiheit statt Angst e.V.. Ich setze mich für Menschenrechte und Demokratie ein und arbeite für eine freie und friedliche Gesellschaft.

Geboren bin ich 1977 auf den kapverdischen Inseln als Sohn einer ehemaligen Entwicklungshelferin (heute Consultant und Trainerin) und eines Repräsentanten der kapverdianischen/westafrikanischen Unabhängigkeitsbewegung (PAIGC). Kap Verde ist übrigens eines der wenigen afrikanischen Länder, in der trotz der großen kulturellen und ethnischen Vielfalt nie ernsthafte Spannungen auftraten. Allerdings war es ein Geburtsort des Kampfes gegen das faschistische Regime in Portugal unter Salazar und für die Unabhängigkeit vom Kolonialismus der ehemaligen portugiesischen Kolonien.

Ich habe als Kind in Wuppertal gelebt und danach sehr lange in Ammersbek und Hamburg, wo ich Soziologie studierte (an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik) und einmal verheiratet war. 2004 war ich ein halbes Jahr Matrose auf einem historischen Traditionssegler (genauer gesagt, waren es drei Segler, auf denen ich Dienst leistete: "Albert Johannes" (früher Harlingen, jetzt in Rostock liegend), "Noordvaarder" (Harlingen), "Vrouwe Geziena" (früher Harlingen, jetzt Enkhuizen?) ) in den Niederlanden, gefolgt von einem halben Jahr in der Schweiz. Seit dem 05.01.2005 lebe ich in Berlin. Als Heranwachsender war ich begeisterter Pfadfinder, u.a. beim Stamm Amarganth im Pfadfinderbund Nord e.V., eine multikulturelle, überkonfessionelle Pfadfindervereinigung. Die Erfahrungen als Pfadfinder haben mich sehr geprägt, denn dort wird einem Teamfähigkeit, lösungsorientiertes Arbeiten und ein gesundes Verhältnis zur Natur vermittelt. Ach ja, und man lernt Feuermachen.

Sehr früh war ich auch politisch aktiv, z. B. in der Greenpeace-Jugendorganisaton. Mit 11 Jahren organisierte ich eine Info-Austellung über Giftmüllexporte nach Guinea-Bissau am "Haus am Schüberg" (Ev. Tagungsstätte in Ammersbek), gründete an meinem Gymnasium eine Schülergruppe gegen Gewalt und Rassismus und engagierte mich beispielsweise für verschiedene Friedensinitiativen und Hilfsprojekte in Afrika.

Ich bin überzeugter Pazifist und denke, daß es immer Alternativen zu physischer Gewalt gibt. Ferner veranstalte ich Podiumsdiskussionen und Workshops zum Themenkomplex Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, und bin selbst des Öfteren auf dem Podium, als Experte bei Workshops und Seminaren. Für Reden und Vorträge, aber auch fundierte Seminare und Workshops zu diesen Bereichen stehe ich Ihnen gerne als Referent, Moderator oder Gast zur Verfügung - bitte sprechen Sie mich gerne an.

Im Rahmen meines Engagements war ich stark in den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) involviert, und kämpfte dort gegen ausufernde Sicherheits- und Überwachungsgesetze. Im Arbeitskreis war ich, auch, wenn es keine fest definierten Aufgabenbezeichnungen dort gibt, unter anderem für strategische Planungen, Kampagnenplanung, internationale Kontakte und Pressearbeit zuständig. Ich habe unter anderem die mit ca. 15.000 Teilnehmern recht große Demonstration für Demokratie und Bürgerrechte unter dem Motto "Freiheit statt Angst" am 22.09.2007 in Berlin mitorganisiert und formal geleitet.

Außerdem habe ich die sehr erfolgreiche Endspurt-Kampagne ins Leben gerufen und koordiniert, bei der, flankiert von massiver Medienarbeit, am 06.11.2007 in 49 Städten zeitgleich Demonstrationen und Kundgebungen stattfanden, um noch im letzten Moment vor dem Bundestagsbeschluß zur Vorratsdatenspeicherung die Debatte zu beeinflußen. Von November 2007 bis Juli 2008 koordinierte ich die Teilnahme des Arbeitskreises als bundesweiter Partner beim nicht-kommerziellen Filmfestival "ueber morgen - Utopien, Träume, Weltentwürfe" von der Aktion Mensch und dieGesellschafter.de, bei der wir in bis zu 100 Städten den Film "A scanner darkly" präsentieren. Das Filmfestival lief bis Juli 2008.

Am 31.12.2007 begleitete ich unseren Anwalt Meinhard Starostik dabei, "die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten" in Karlsruhe gegen die Vorratsdatenspeicherung einzureichen und organisierte dort eine Pressekonferenz, bei der ich den AK Vorrat vertrat. Genaugenommen wurde an dem Tag aber nur ein Pilotverfahren eingereicht, da wir noch mit dem Abgleich der 34.451 Beschwerdevollmachten beschäftigt waren, die wir am 29.02.2008 nachreichten. Mir liegt Kunst als demokratisierendes Element sehr am Herzen, weshalb ich die ein oder andere Kunstaktion initiert habe, beispielsweise zum Kabinettsbeschluß der Vorratsdatenspeicherung vor dem Reichstag am 18.04.2007 (woher auch das Photo ganz rechts oben stammt). Am 11.10.2008 leitete ich die bis dahin mit ca. 50.000-70.000 Teilnehmern größte Bürgerrechtsdemonstration seit 1989. Diese Kundgebung fand im Rahmen des von mir mitinitierten Internationalen Aktionstages "Freedom Not Fear 2008" statt, bei dem in über 16 Ländern weltweit Kundgebungen, Parties und Kunstaktionen stattfanden. Die Demonstration war, weil sie ein breites Bündnis einschloß und es zu ausnehmend wenig Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei kam, ein voller Erfolg.

Seit Herbst 2008 arbeite ich am Aufbau der Aktion Freiheit statt Angst e.V., die zum Ziel hat, der Bewegung eine formale, verlässliche und transparente Basis für die Arbeit für die Freiheitsrechte zu bieten. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der Website: http://www.aktion-freiheitstattangst.org

Mitgliedschaften (Auszug):

Kontaktdaten:

(als vCard downloaden)

Ricardo Cristof Remmert-Fontes
c/o Aktion Freiheit statt Angst e.V.
Rochstraße 3
D-12057 Berlin

Tel: +49-170-2487266

E-Mail: E-Mail Image
Jabber (Instant Messaging): ">E-Mail Image (nicht immer online)
Skype: ricardo.cristof (nicht immer online)
VoIP/SIP (Sipgate): 2227012 (nicht immer online)

My GnuPG-Key: http://cristof.remmert-fontes.de/downloads/pgpkey_rcrf.zip
Key-ID: 25038B2F
Fingerprint: 5EA8 EF99 1B99 04DF 70C8 5F6E 85BC CA54 2503 8B2F